Dienstag, 30. Juni 2009

Kühle Räume mit Hilfe der Sonne

Kühle Büroräume dank Sonnenlicht - klingt verrückt, ist aber wahr: Eine Firma aus Hamburg wandelt Sonnenlicht preisgünstig in Kälte um und will damit den Markt aufmischen.



Die Sonne brennt, die Klimaanlagen laufen auf Hochtouren und die Stromkosten explodieren. Das soll bald der Vergangenheit angehören. Die Lösung: Solare Kühlsysteme. Sie funktionieren ähnlich wie Klimaanlagen, jedoch auf der Basis von Sonnenlicht. Dadurch ist der Stromverbrauch solcher Anlagen deutlich tiefer als jener von herkömmlichen Geräten. Zudem wird kein CO2 ausgestossen. Für nur fünf Cent pro Kilowattstunde kann Kälte hergestellt werden. Zum Vergleich: Die Kosten für eine Kilowattstunde mit einer üblichen Klimaanlage liegen bei 14 Cent, berichtet «Spiegel Online».

Kernstück der Technologie ist der nach seinem Erfinder Jürgen Schukey benannte Schukey-Motor. Dieses Gerät wandelt Sonnenstrahlen in Kälte für Gebäude oder Motoren um. Dabei sind zwei Aggregate für die Produktion der kalten Luft nötig. So wandelt der eine Motor Dampf, welcher von Solarkollektoren erzeugt wird, in mechanische Energie um und treibt den zweiten für die Kälteproduktion verantwortlichen Motor an. Dieser saugt die warme Raumluft ein, und kühlt sie durch komprimieren und expandieren auf minus 20 Grad.

Heizen, kühlen, Strom produzieren

Noch ist die Produktion der revolutionäre Technologie teuer. Dies soll sich aber dank der Hamburger Firma Thermodyna bald ändern. Sie will eine Maschine bauen, die je nachdem was der Verbraucher gerade benötigt, Strom, Wärme oder auch Kälte produzieren kann. Das Gerät soll dabei laut Firmenchef Volker Bergholter durch seine «sensationell Einfachheit» glänzen. Das Unternehmen will 2010 die ersten Anlagen verkaufen.

Im Trend und krisenresistent

Obwohl die Turbulenzen auf den Finanzmärkten auch nicht an Zukunftsbranchen wie erneuerbare Energien spurlos vorbei gehen, bleiben - nach einer Einschätzung der Bank Sarasin - erneuerbare Energien langfristig im Trend. Grund hierfür sein Nachfrageimpulse von den staatlichen Konjunkturpaketen und das wachsende Engagement der Stromversorger im nachhaltigen Bereich.

Strom für Europa künftig aus der Wüste

Riesige Sonnenkraftwerke sollen europäische Haushalte künftig mit Solarstrom aus Afrika versorgen. Profitieren würde auch die Schweiz.



Es wäre eine der grössten privaten Ökostrom-Initiativen aller Zeiten: Eine Gruppe von 20 grossen Konzernen, darunter die schweizerische ABB, plant für 400 Milliarden ­Euro ein spektakuläres Sonnenkraftwerk in Afrika. Schon Mitte Juli wollen sich die ­Firmen zu einem Konsortium zusam­menschlies­sen – darunter die Münchner Rückversicherungs-Gesellschaft, Siemens, die Deutsche Bank und RWE.

Der Plan: Die Solarkraftwerke in den Wüsten des Kontinents sollen in zehn Jahren den ersten Strom in europäische Haushalte liefern. Trotz Wirtschaftskrise will das Konsortium damit den Kampf gegen den Klimawandel vorantreiben und sich an die Spitze der grünen Technologie weltweit stellen, schreibt Spiegel.de. Die Ziele sind hochgesteckt: Etwa 15 Prozent der europäischen Stromversorgung liessen sich beim geplanten Investitionsvolumen ab 2050 decken, glauben Verantwortliche des Projekts Desertec. Dafür genügten Solarkraftwerke auf einer Fläche von 130 mal 130 Kilometer. Allerdings müssten politisch stabile Länder als Standort gefunden werden, und in der Startphase seien Subventionen nötig.

Schweiz könnte profitieren

«Falls das Projekt zustandekommt, könnte auch die Schweiz profitieren», sagt Gordon Hasmann von der Zürcher Solarfirma Edisun. Denn dies wäre laut Hasmann ein Anreiz, auch hierzulande Solarenergie zu fördern und in neue Projekte zu investieren.

Pilotanlagen in Spanien und Kalifornien

Technisch wäre das Projekt schon heute machbar. Der Strom könnte über Hochspannungsnetze auch unter Wasser nach Europa transportiert werden. In Spanien und Kalifornien gibt es Pilotanlagen, die Sonnenlicht über Spiegel auf ein ölgefülltes Rohr lenken, damit Wasser verdampfen und Turbinen zur Stromerzeugung antreiben. Dieser Solarstrom sei nur halb so teuer wie bei Photovoltaik-Anlagen, sagte Desertec-Sprecher Michael Straub.

Die Sprecher eingeladener Konzerne äusserten sich allerdings zurückhaltend. Die Vision sei interessant und solle «weiter ausgelotet werden», sagte ein RWE-Sprecher. Schwerpunkt des geplanten Konsortiums sei eine «vertiefte Prüfung und Machbarkeitsstudie». Ein Sprecher der Deutschen Bank sagte, das Projekt sei grundsätzlich sehr interessant, aber es gebe noch keine konkreten Abmachungen. Ein Siemens-Sprecher sagte: «Desertec ist aus unserer Sicht ein visionäres und sehr spannendes Projekt.» Man sei in Gesprächen, um es voranzutreiben.

Montag, 29. Juni 2009

Neues revolutionäres Projekt für Batterie-Autos



Der Visionär Shai Agassi arbeitet an einem System für Autos die ausschliesslich mit Strom aus erneuerbarer Energie fahren. Und dies in jedem Land mit einem grossen Netz von Ladestationen. Der Parkplatz wird zur Ladestation und auch die Batterie kann unterwegs gewechselt werden.

Die Menschen werden die Autos nicht mehr kaufen sondern leasen. Sie bezahlen dann auch nur noch genau soviel Energie wie sie verbrauchen.

Das System wird bereits in einigen Ländern aufgebaut. Mehr Infos dazu unter:

Samstag, 6. Juni 2009

Den Klimawandel auf einfache Art dargestellt

Wach auf, raste aus, dann setz Dich in Bewegung (Wake up, freak Out, then get a grip) heisst dieser informative Comic-Film zum Thema Klimawandel. Einfache und Darstellung des IST-Zustandes der Welt und den möglichen Folgen wenn wir so wie bis anhin weiterfahren.

classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="400" height="297" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab">

Weitere Sprachversionen von "Wake up, freak out and then get a grip", hübsche Screening-DVDs für Kinos und freie Vorführungen anfordern bei www.carbondowntozero.org.

Der neue Umwelt-Film HOME ist online!

Für alle die unsere Welt einmal auf der Vogelperspektive erleben möchten, empfehlen wir den neuen Umweltfilm HOME des Autors und Filmer Yann Arthus-Bertrand. Sensationelle Luftaufnahmen gepaart mit eindrücklichen Informationen zum Thema Klimawandel und Umweltausbeutung sorgen für 90 Minuten Staunen und Gruseln gleichzeitig.



Arthus-Bertrand war in über 50 Ländern unserer Erde unterwegs, um durch diesen phantaschischen Film mit seinen eindruckvollen Bildern zu zeigen, was der Mensch durch sein ständiges Ausbeuten von Ressourcen mit unserem Planeten anstellt. Der Film führt gleichzeitig auch vor Augen, welche Wunder dieser Erde wir dabei gefährden.

Da der Author mit diesem Film möglichst viele Menschen erreichen will, hat er den Film seit 5. Juni 09 bei Youtube zum gratis besichtigen hinterlegt.

Wir von Eventgroup GmbH können diesen Film sehr empfehlen. Ein visuelles Event der Spitzenklasse!

Hier gehts zum Film

20 Jahre Öbu - works for sustainability auf der Rigi

Wachsende Umweltprobleme, fortschreitende Globalisierung und nun auch noch eine wuchtige Finanzkrise zwingen die Wirtschaft zu tiefgreifenden Veränderungen. Diese bringen auch Chancen für nachhaltige Unternehmen.
Am Forum ö wurden verschiedene Dimensionen der nächsten industriellen Revolution diskutiert: Ein neuer Umgang mit Ressourcen, neue Produkte, eine neue Generation von Managern und Wissenschaftlern, neue Impulse in Politik und Gesellschaft.
Die Öbu unterstützt die Unternehmen auf ihrem Weg in Richtung Nachhaltigkeit und
stärkt so die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Mitgliedfirmen und der Schweizer Wirtschaft: Seit 20 Jahren.

Die einzelnen Referate können als Film bei www.iturn.tv angeschaut werden.



Mehr zu Öbu auf folgender Webseite