Freitag, 27. März 2009

Grösste Solaranlageder Schweiz kurz vor dem Bau


Schweizweit grösstes Sonnenkraftwerk in Birr
Birr - Die Bernischen Kraftwerke, Alstom und die AEW Energie beabsichtigen, über die spezialisierte BKW-Tochterfirma sol-E Suisse AG auf dem Dach der Alstom-Werkhalle in Birr das schweizweit grösste Sonnenkraftwerk zu errichten, wie die BKW am Freitag mitteilte. (ht/pd)

Die Alstom Schweiz AG will ihre 300 Meter lange und 200 Meter breite, rund 50-jährige Werkhalle im aargauischen Birr umfassend sanieren. Dabei soll die grosse Dachfläche für ein dachintegriertes Sonnenkraftwerk genutzt werden.

Partner für die Realisierung und den Betrieb sind die BKW und die AEW Energie AG bzw. die sol-E Suisse AG, die Tochtergesellschaft der BKW im Bereich der neuen erneuerbaren Energien. Die AEW Energie AG beabsichtigt eine Minderheitsbeteiligung einzugehen. Sie wird auch als lokale Netzbetreiberin in das Projekt eingebunden sein.

Versorgung von 800 Haushalten
Die für die Installation von Solarpanels geplante Fläche auf der Werkhalle beträgt 21'000 m2, die maximale Leistung der Anlage 2,5 Megawatt (MWp). Die Jahresproduktion wird auf 2,4 Mio. Kilowattstunden (kWh) veranschlagt, womit rund 800 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Die Baubewilligung wurde bereits erteilt, und der Baubeginn soll im Sommer erfolgen.

Die Inbetriebnahme erfolgt nach Möglichkeit noch Ende dieses Jahres. Die Investitionen für den Solar-Teil belaufen sich auf rund 16 Mio. Franken. Das von den Bundesbehörden positiv beurteilte Grossprojekt trägt im Sinne des Gesetzgebers dazu bei, möglichst rasch zusätzliche Elektrizität aus neuen erneuerbaren Quellen ins Netz.

Dienstag, 17. März 2009

Die Schweizer Post macht ernst!



2009 nimmt die Schweizerische Post in einem ersten Schritt 250 Elektroroller für die Zustellung von Briefpost in Betrieb. Damit betreibt sie europaweit die grösste Flotte dieser Art Zustellfahrzeuge. Die Elektroroller kommen vorwiegend in grösseren Städten und Agglomerationen zum Einsatz. Gerade in Städten überwiegen die positiven Eigenschaften der neuen Roller: Sie verursachen keine Schadstoffemissionen und kaum Lärm, und ihre Reichweite erfüllt die Ansprüche der Zustellung in grossen Agglomerationen.


Seit dem 1. Januar 2008 bezieht die Post 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Damit ergibt sich sowohl bei der Erzeugung wie auch beim Verbrauch der Antriebsenergie der Roller eine nahezu neutrale CO2-Bilanz. Im Vergleich zu herkömmlichen Rollern beträgt die Einsparung jährlich eine halbe Tonne CO2 pro Fahrzeug. Das bedeutet, dass die Schweizerische Post mit dieser Massnahme über 100 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen wird.

Elektroroller für umweltverträgliches Pendeln


Dübendorf, St. Gallen und Thun, 22.02.2008 - Wer statt mit einem Benzin betriebenen Auto auf einem Elektroroller zur Arbeit pendelt, schützt die Umwelt und das Klima. Die Zwischenergebnisse einer Studie der Empa im Auftrag des Bundesamts für Energie zeigen, dass E-Scooter rund 17-mal weniger Treibhausgase produzieren als ein durchschnittlicher Wagen in der Schweiz. Vor allem in Städten wie Zürich könnten Elektrofahrzeuge deshalb zu einer umweltverträglicheren Mobilität beitragen.

Der Verkehr trägt in der Schweiz mit knapp 30 Prozent aller Treibhausgasemissionen am stärksten zur Klimaerwärmung bei. Elektrisch betriebene Fahrzeuge wie E-Scooter könnten den CO2-Ausstoss massiv verringern - sofern der Strom aus nicht fossilen Quellen stammt, beispielsweise in Form von Solarstrom. Die Empa hat nun für das Bundesamt für Energie mit einer Ökobilanzstudie errechnet, wie gross der Umweltnutzen von Elektrorollern im städtischen Umfeld sein könnte. «Im Vergleich mit einem durchschnittlichen Personenwagen produziert ein mit dem heutigen Schweizer Strommix betriebener E-Scooter während seiner gesamten Lebensdauer und bezogen auf einen Fahrkilometer rund 17-mal weniger Treibhausgase», fasste Empa-Forscher Marcel Gauch an der Medienkonferenz zur Sonderschau «E-Scooters» der diesjährigen SwissMoto in Zürich vom 20. Februar das Hauptergebnis zusammen. Innerhalb der Zweiräder schneiden die elektrischen noch rund 11-mal «sauberer» ab als die «Benziner».

E-Scooter als attraktives Pendlerfahrzeug

Eine Viertelmillion Pendler und Pendlerinnen fahren täglich mit Auto oder Motorrad in die Stadt Zürich zur Arbeit und produzieren dabei CO2, Feinstaub und das Reizgas Ozon, ganz zu schweigen von der Lärmbelästigung. Elektrisch betriebene Roller vor allem für den Pendelverkehr könnten eine umwelt- und gesundheitsverträgliche Alternative bieten. Die vorläufigen Ergebnisse der Empa-Studie zeigen, dass falls sich ein Pendler entscheidet, zusätzlich zum Auto einen Elektroroller fürs Pendeln anzuschaffen, «hätte er bereits nach 1500 Fahrkilometer die durch Herstellung und Betrieb des E-Scooters zusätzlich zum Auto entstandenen Treibhausgase wieder eingespart», verdeutlicht Empa-Mitautor Rolf Widmer die ökologischen Anreize der E-Mobilität.

Der zusätzliche Stromverbrauch durch diese Elektroroller wäre dabei gering: Wenn alle motorisierten Pendler in der Stadt Zürich auf elektrisch betriebene Zweiräder umstiegen, würden dazu lediglich 0,13 Prozent der gesamtschweizerischen Stromproduktion benötigt. Ein interessantes Szenario ergibt sich aus einer aktuellen Studie des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ). Derzufolge eignen sich eineinhalb Quadratkilometer Dachfläche der Stadt für die Produktion von Solarstrom. Damit könnte sogar die doppelte Anzahl PendlerInnen mit einhundert Prozent erneuerbarem Strom versorgt werden. Diese Strommenge würde andererseits auch ausreichen, um sämtliche Zweiräder der Schweiz elektrisch zu betreiben.

Bis diese Szenarien der Empa-Wissenschaftler jedoch Realität werden könnten, sind noch Überzeugungsarbeit und Weiterentwicklungen im Bereich der elektrischen Fahrzeuge nötig. Einen Blick in die mögliche Zukunft bietet nach der SwissMoto auch der Autosalon in Genf, der am 6. März seine Tore öffnet, und in dessen Zentrum Elektroautos stehen; angekündigt sind 17 neue Modelle mit Elektroantrieb.

Weitere Informationen

Marcel Gauch, Technologie und Gesellschaft, Tel. +41 71 274 78 54, marcel.gauch@empa.ch
Rolf Widmer, Technologie und Gesellschaft, Tel. +41 71 274 78 63, rolf.widmer@empa.ch
Herausgeber:

Empa -- Materials Science & Technology - Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt
Internet: http://www.empa.ch

Donnerstag, 12. März 2009

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am 28. März 09 findet wieder einmal die weltweite Aktion "Lichterlöschen" statt. Alles dazu findest du auf der Webseite unter www.earthhour.org

Dienstag, 10. März 2009

Umweltschutz auf 2883 M.ü.M.



















Die ETH Zürich und der Schweizer Alpen-Club SAC haben gemeinsam das Konzept der Neuen Monte Rosa-Hütte entwickelt. An der Berghütte lassen sich wegweisende neue Technologien in Entwurf, Berechnung und Fertigung von Bauten exemplarisch darstellen - mit dem Ziel, hervorragende und innovative Architektur zu realisieren. An exponierter Lage auf 2883 m ü. Meer, inmitten einer unberührten und spektakulären Landschaft, eingebettet zwischen Gorner-, Grenz- und Monte Rosa-Gletscher, wird ein Meilenstein für das hochalpine Bauen gesetzt.

Mehr dazu auf der speziellen Webseite unter www.neuemonterosahuette.ch

Donnerstag, 5. März 2009

Solarbolide aus dem Tessin



Der Designer Marco Piffaretti hat ein Auto gebaut, das mit Solarstrom fährt. Und dies nicht einfach so für den Alltagsverkehr, sondern als Rennbolide welcher in 5 Sek. auf 100 km/h beschleunigen kann.

Mehr davon lesen Sie hier....